Fissidens

Familie: Fissidentaceae, Ordnung: Fissidentales

Die Gattung trägt im wesentlichen die Merkmale, die ich schon der Beschreibung der Ordnung genannt habe.

Fissidens adianthoides

Hierbei handelt es sich um eine der größten einheimischen Fissidens-Arten: Sie kann bis 10cm lang werden. Zwar ist sie in Deutschland nicht häufig, sondern gehört zu den gefährdeten Arten, sie kommt aber dennoch überall zerstreut vor. Die Art bevorzugt nasse Standorte wie Naßwiesen oder nassen Silikatfelsen.

Die Blätter sind bei dieser Art an der Spitze unregelmäßig gesägt. Oft haben die Blätter einen Saum aus helleren, gelblichen Zellen.

Fissidens adianthoides

Ein Fissidens adianthoides Exemplar, welches auf der Betonfassung eines Waldbaches in der Nähe von Scheuren wuchs.

Fissidens taxifolius Hedw.

Hierbei handelt es sich um die in Deutschland häufigste Art der Gattung. Das recht verbreitete und häufige Moose wächst an verschiedensten Orten, aber fast immer auf offener, lehmiger oder toniger Erde. Es kann bis zu 2cm groß werden, meist ist es aber kleiner als 1cm.

Bei den Blättern dieser Art tritt die Rippe vorne als kurze Stachelspitze aus. Die Blätter haben meist einen Saum auf helleren, jedoch nicht verengten, Zellen. An der Spitze sind die Blätter oft etwas unregelmäßig gezähnt.

Blatt von Fissidens taxifolius

Fissidens taxifolius. Mit etwas gutem Willen ist die als Stachelspitze austretende Rippe und der etwas hellere Blattrand zu erkennen. Gut zu erkennen sind die beiden aufeinandergeklappten Blattflügel zu erkennen.

by Michael Becker, 11/2000. Letzte Änderung: 2/2002.