Nun sei x ein anderer Punkt aus N. Wäre F nicht normal bei x, so gäbe es
ein
>0, so daß es zu jedem n in IN einen Punkt xn
und eine Funktion fn in F gibt mit |xn-x|<1/n und
|f(xn)-f(x)|>
. Diese Folge (fn)
könnte deshalb keine lokal gleichmäßig konvergente Teilfolge enthalten. Ein
Widerspruch.
|fn(z)-fn(z0)| <= |fn(z)|+|fn(z0)| <= |z^dn)| +|z0^(dn)| <= 2k^(dn) --> 0.
Deshalb ist (fn) bei z0 normal. Analog zeigt man dies für |z0|>1. Ist dagegen |z0|=1, so gibt es in jeder Umgebung von 0 Punkte, deren Iterierte gegen 0 konvergiert, während die Iterierten von z0 alle den Betrag 1 haben. Deshalb können die fn nicht normal bei einem solchen z0 sein.
Ist der Fixpunkt dagegen abstoßend, so finden wir eine Zahl L>1, so daß in einer Umgebung von z0 gilt: |fn(z)|>Ln|z| und die Funktionenfamilie kann bei z0 nicht normal sein.
Ihre Julia-Menge ist ein Kreisabschnitt.)
f(z)=p'(z)/p(z) ist eine rationale Funktion vom Grad n, da sich bei mehrfachen Nullstellen Linearfaktoren wegkürzen lassen. Sie hat genau einfache Pole bei den zi, einfach Nullstellen je zwischen zi und zi+1, und eine einfache Nullstelle bei Unendlich, also zwischen zn und z1. Ab jetzt werden wir uns die zi deshalb zyklisch angeordnet denken, d.h. zn+1=z1.
Jede reelle Zahl hat also mindestens ein Urbild in jedem Intervall (zi;zi+1), da ja diese beiden Punkte Pole sind, und dazwischen nur eine einzige einfache Nullstelle liegt. Da f den Grad n hat, müssen dies auch alle Urbilder sein. IR ist also rückwärts invariant, und damit invariant unter f. Also ist J(f) reell.
Wenn R einen Grad <2 hat, so rechne man die Behauptung per Hand nach. Ist der Grad >=2, so hat jedes z in Z nur ein Urbild unter R, nämlich einen anderen Punkt des Zykels, und das mit einer Mulitplizität >1. Deshalb handelt es sich bei dem Zykel um einen super-anziehenden Zykel. Da es sich um Ausnahmepunkte handelt, besteht der Zykel aus höchstens zwei Punkten.