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Die folgenden Informationen galten, als ich meinen Urlaub auf den Färöern machte (Sommer '97), und ich werde sie nicht aktualisieren können. Aktuellere Informationen findet man beim Deutsch-Färöischen Freundeskreis.
(Stand: 9/97; nach [wiss])
Die färingische (oder färöische) Krone hat den gleichen Wert wie die dänische Krone. Sie existiert nur auf dem Papiergeld; die Münzen dagegen sind dänisch. Auch dänisches Papiergeld wird überall ohne Unwechslungskosten angenommen. 100DM sind ungefähr 385 Kronen.
In allen größeren Ortschaften (dies sind fast alle mit mindestens 100 Einwohnern) gibt es zumindest eine Bank oder Sparkasse. Diese sind gut an der Aufschrift "Føroyar Banki" oder "Føroyar Sparikassi" zu erkennen. Dort kann man fremde Währungen einwechseln, und Euro- und Reisechecks einlösen.
Geld wechseln kann man ebenfalls in den Informartions- und Reisebüros.
Die meisten Kreditkarten werden in Banken, Hotels, Fluggesellschaften, Autovermietungen und in größeren Geschäften angenommen.
Barvorschußdienste sind wie folgt verwendbar: Eurocard/ Mastercard, Visa, Access und J.C.B. in allen Banken und Sparkassen. Außerdem kann man in den Automaten der Føroyar Banki Eurocard, Mastercard, Access und J.B.C. verwenden.
Weitere Barvorschußdienste werden für Besitzer von Diners Kreditkarten von der Fluggesellschafts- Agentur Flögfelag Føroya gestellt.
In den Postämtern in Tórshavn, Klaksvík, Saltangará, Tvöroyri, Vágur und Vestmanna kann man Postschecks der Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Holland, Island, Luxemburg, Norwegen, Schweiz und Großbrittannien einlösen. Außerdem werdern dort die Postsparbücher aus Deutschland, Norwegen, Schweden und Finnland akzeptiert.
Die Preise in allen Restaurants, in Hotels, Taxis, Friseurläden etc. enthalten die Bedienung. Laut [around] sind Trinkgelder nicht üblich. Vermutlich ist es aber nicht anders als bei uns.
Die Preise auf den Färöern haben skandinavisches Niveau: Die meisten Sachen sind 2x bis 3x so teuer wir in Deutschland. So kostet z.B. 1l Milch ca. 10DK. Man kann allerdings ein wenig sparen, indem man seine Gewohnheiten ein wenig umstellt, so kann man z.B. anstatt Nutella schwedische Nußcreme essen u.ä..
Auf den Färöern sollte man mit kühlen (10C) und nassem Wetter rechnen. (Es gibt hier auch präzisere Angaben.) Da das Wetter sehr schnell wechseln kann, sollte man seinen Aufenthalt erst planen, wenn man auf den Färöern angekommen ist. Wanderungen etc. muß man von Tag zu Tag planen.
Regenkleidung ist unerläßlich. Im färingischen Klima kann man testen, wieviel sie wert ist. Insbesondere sollte sie keinerlei Reißverschlüsse enthalten. Ansonsten reicht eine normale Jacke. Wenn die Sonne herauskommt kann es einem auch schnell recht warm werden.
Kräftige, gut eingecremte oder -gesprühte Schuhe sind unentbehrlich. Bei Wanderungen braucht man gute schwere Wanderschuhe. Man muß damit rechnen, daß man durch nasses Gras geht und öfter mal 10cm im Sumpf einsinkt. Dabei sollte kein Wasser in die Schuhe eindringen.
Auf den Färöern wird Färingisch gesprochen. Wenn man jedoch weder isländisch noch norwegisch spricht, so dürfte man mit der Aussprache einige Schwierigkeiten haben. Glücklicherweise kann man sich selbst in entlegenden Gegenden gut mit dänisch und englisch verständlich machen. In manchen Fällen wird wegen dem leicht getrübten Verhältnis zum Mutterland sogar englisch vorgezogen. Lediglich bei Eigennamen (wie z.B. Orten) kann es Schwierigkeiten geben.
Für diejenigen, die Färingisch lernen möchten, gibt es einen Sprachkurs beim Deutsch-Färöischen Freundeskreis.
Es gibt hier auch Informationen zur Geschichte von Sprache und Schrift.
Die Aussprache des Färingischen ist für jemanden, der kein Isländisch spricht, schwierig. Die wichtigsten Regeln sind folgende:
Erschwerend kommt hinzu, daß die Aussprache von Insel zu Insel verschieden ist, daß viele Orte neue und alte Namen haben, und daß es keine vereinheitlichte Rechtschreibung gibt.
Für eine vollständige Beschreibung der Aussprache und eine vollständige Grammatik s. z.B. [lockwood].
Da Färingisch ein Mitglied der skandinavischen Sprachenfamilie ist, hat man, was das Vokabular angeht, nicht mehr Schwierigkeiten, als anderswo auch. Es gibt allerdings kein Färingisch-Deutsch-Worterbuch, dafür aber mehrere Färingisch-Dänische und Färingisch-Englische.
Es gibt zwei Möglichkeiten, zu den Färöern und wieder weg zu kommen: Mit dem Flugzeug und mit der Fähre.
Nachdem die letzte Fährverbindung nach Schottland eingestellt wurde, gibt es nur noch eine Fähre, die die Färöer regelmäßig anfährt: Die "Nörönna" der "Smyril-line". Dieses Schiff fährt im Sommer (Ende Mai bis Ende September) folgende Route (Stand: 7/97):
Esbjerg (Dänemark) -- Torshavn -- Bergen -- Torshavn -- Seyðisfjørður (Island) -- Torshavn -- Esbjerg.

Im Winter fährt die Nörönna nicht. Der genaue Fahrplan muß aktuell für das laufende Jahr nachgefragt werden. Die Nörönna kann 1050 Personen und 300 Autos transportieren. Sie fährt 20Knoten schnell. Die Überfahrt von Esbjerg nach Torshavn dauert 37 Stunden und kostet (Hin und Zurück), wenn ich mich noch erinnere, samt Mehrmannkabine und (Selbst)verpflegung ca. 700DM.
Es gibt drei Fluggesellschaften, die Flughafen in Sørvagur anfliegen:
Von allen angegebenen Flughäfen aus dauert der Flug ca. 2h. Hin- und Rückflug von Frankfurt über Billund zu den Färöern kosten ca. 800DM. Für die meisten Flüge werden Boeings 737 in verschiedenen Ausführungen benutzt.
Der öffentliche Personennahverkehr auf den Färöern läßt sich kurz mit "gut, aber teuer" beschreiben. So kostet eine Fahrt vom Flughafen nach Torshavn samt Fähre 100DK (ca. 30DM). Eine in allen Fähren und Bussen gültige 14-Tages-Karte (die SL Visitor Travelcard) kostet 900DK (ca. 300DM). Ein Fahrplan ist für 20DK erhältlich.
Fast alle Inseln werden durch Autofähren angefahren, lediglich die wirklich kleinen wie Mykines, Svinoy und Fugloy kann man nicht mit dem Auto erreichen. Meist hat man nach dem Aussteigen aus der Fähre wartende Busverbindungen. Dieses System funktioniert erfreulich gut und man kommt überraschend weit.
Abgelegene Ort werden natürlich nicht besonders häufig von Bussen angefahren. Zu einigen Orten fahren Busse nur auf Anfrage. Plant man, nach einer Wanderung von solch einem Ort zurückzufahren, so sollte man vorher einem der Busfahrer Bescheid sagen.
Auf diversen Inseln werden als Busse alte Kleinbusse wie. z.B. VW-Busse eingesetzt.
Radfahren möchte ich für die Färöer nicht empfehlen. Zwar sind die Straßen alle gut ausgebaut, das Gelände ist jedoch oft steil und es kann sehr windig sein. Fahrradfahren abseits der Straßen ist nirgends erlaubt, und wegen der Sumpfigkeit des Geländes auch nicht zu empfehlen. Auf vielen Inseln gibt es lange enge (einspurig mit Ausweichbuchten), unbeleuchtete und unbelüftete Tunnel, in denen man nicht Fahrradfahren und auch nicht zu Fuß gehen sollte.
Wenn man schon radfährt, so sollten also die Bremsen in einwandfreiem Zustand sein.
Die größeren Busse nehmen Fahrräder für 30DK mit, sofern der Platz es zuläßt.
In Torshavn und Klaksvik kann man Fahrräder ausleihen.
Das Straßennetz auf den Färöern ist ca. 600km lang und in gutem Zustand. Streymoy und Eysturoy sind durch eine Brücke verbunden. Borðoy, Kunoy und Viðoy durch Sunddämme.
Eine besondere Autoversicherung ist nicht nötig, jedoch ist eine Versicherung, die Kosten für Reparaturen und Ersatzteile übernimmt, empfehlenswert.
Autovermietungen gibt es in Torshavn und am Flughafen.
Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50km/h, außerhalb 80km/h. Sicherheitsgurte sind vorgeschrieben. Auf den ganzen Inseln muß man verstärkt auf Schafe auf der Fahrbahn achten.
In einspurigen Tunnels gilt bei Gegenverkehr folgende Regel: An einer Seite des Tunnel sind in regelmäßigen Abständen (alle 200m oder so) Ausweichbuchten angebracht. Derjenige Fahrer, für den diese Buchten rechts liegen, muß rechtzeitig in eine von ihnen ausweichen und den Gegenverkehr durchlassen. Speziell in den langen geraden Tunneln der Nordinseln ist die Entfernung der entgegenkommenden Autos jedoch nur schwer abzuschätzen.
Einige völlig abgelegene Ort und Inseln wie Gasadalur, Mykines, Fugloy usw. werden ausschließlich, oder zumindest bei schlechtem Wetter, vom Helikopter angeflogen. Diese fliegen nur auf Anforderung, geben einem aber die Möglichkeit, von Inseln wegzukommen, wenn die Schiffe wegen schlechten Wetters nicht fahren.
Bürger der EU benötigen zur Einreise einen Personalausweis.
Die Einfuhr jeglicher Art von Tieren ist strengstens verboten. Angelgeräte (Stangen, Schnüre, Fliegen, Stiefel etc.) müssen desinfiziert sein. Eine schriftliche Bescheinigung einer tierärztlichen Behörde des Heimatlandes wird anerkannt. Ansonsten wird die Ausrüstung von den färingischen Behörden desinfiziert oder muß beim Zoll zurückgelassen werden.
Die Einfuhr von Getränken in Dosen oder Einwegflaschen ist verboten.
Gegenstände, die älter als 100 Jahre sind, dürfen ohne Genehmigung des nationalen Antiquars (?) nicht ausgeführt werden.
Reisende über 15 Jahren dürfen mitnehmen:
Reisende über 18 dürfen mitnehmen:
Weder am Hafen noch am Flughafen kann man zollfrei einkaufen. Dies muß an Bord des Schiffes oder im Flugzeug geschehen.
Die Zeit auf den Färöern ist Greenwicher Zeit (GMT). Im Sommer gilt Sommerzeit, also GMT+1h.
220V, 50Hz Wechselstrom, wie in Deutschland auch. Das Format der Steckdosen habe ich wieder vergessen (Ich hatte keine elektrischen Geräte mit).
Das Telefonnetz auf den Färöern genügt kontinentalen Standarts. In den größeren Orten gibt es Telefonzellen mit Kartentelefonen. Telefonkarten können bei der Post gekauft werden. Ob man auch irgendwo mit Münzen telefonieren kann, weiß ich nicht. Verbindungen in andere Länder (außer Dänemark) bekommt man durch 009-Landeskennung. Beispielsweise
| Deutschland | 009 49 |
| Österreich | 009 43 |
| Schweiz | 009 41 |
| Holland | 009 31 |
Die Landesnummer der Färöer ist 298.
Postämter gibt es in den meisten größeren Dörfern. Bis 1975 wurden auf den Färöern dänische Briefmarken benutzt. Seitdem gibt das "Postverk Føroyar" eigene Briefmarken heraus, welche wegen ihrer schönen Motive bei Sammlern relativ beliebt sein sollen. Sie zeigen meist typische Pflanzen, Tiere oder kulturelle Traditionen.
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Andere Briefmarken zeigen das Tal Vatnsdalur Hvalba und eine Szene aus dem Film "Barbara".
Es gibt vier färingische Zeitungen, die verschieden oft erscheinen. Die Gesamtauflage beträgt 40000 Exemplare täglich. Die wichtigsten dänischen und isländischen Tageszeitungen werden eingeflogen und können am Nachmittag gekauft werden.
Es gibt eine lokale Radiostation namens "Utvarp føroya", die täglich auf FM und MW 531kHz sendet.
Seit 1984 gibt es einen färingischen Fernsehsender "Sjonvarp Føroya" der an sechs Tagen der Woche abends sendet. Aber auch einige ausländische Sender können direkt oder via Satellit empfangen werden.
Heutzutage kann man auf den Inseln überall essen und trinken wie im Rest Europas. Das Wasser aus den Leitungen ist ohne Einschränkung trinkbar. Aus Bächen sollte man nur in der Nähe der Quelle trinken, da das Wasser ansonsten schon über zu viele Schafsköttel gelaufen ist.
Das traditionelle färingische Essen besteht hauptsächlich aus Fisch, Schaf- und Walfleisch, und Geflügel. Getreidegerichte gab es oft nur an Feiertagen. Gemüse war völlig unüblich, da es sämtlich importiert werden muß. Erst die Einführung der Kartoffel brachte den Färingern eine erschwingliche Beilage. Fisch und Fleisch wurden meist durch Räuchern oder durch wochenlanges trocknen an der salzhaltigen Luft haltbar gemacht.
Da außer dem Treibholz sämtliches Holz importiert werden mußte, war das Braten grundsätzlich unüblich; alles wurde gekocht, da dies weniger Energie braucht. Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, daß kaum ein Restaurant original färingische Gerichte anbietet.
In den Supermärkten wird kaum einem Touristen der Anblick von tiefgefrorenen Schafsköpfen, denen die Haut abgezogen wurde, erspart bleiben. Frischen Fisch dagegen bekommt man außer im SMS-Markt in Torshavn so wie nirgends zu kaufen, vermutlich weil er sich auf den Färöern einfach nicht verkaufen läßt. Man muß sich an einen einlaufenden Fischer werden, oder in einer Fischfabrik nachfragen. Wenn man ihn aber bekommt, ist er ziemlich billig.
Es gibt hier auch einige färingische Rezepte.
Abgesehen von diesen "hauptberuflichen" Informationsstellen gibt es noch einige Postämter, Tankstellen und Reisebüros, welche diese Aufgabe ebenfalls übernehmen.
(Nach [where], Stand 1997)
Abgesehen von den unten aufgeführten Unterkünften gibt es noch einige private Unterkünfte, die allerdings schwer zu finden sind.
| Name Adresse | Tel. Fax | Klass. (s.u.) | geöffnet | Anz. Betten | Behinderten- gerecht? | Preis/DK | Camping- preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Hotel Vagar FR-380 Sørvagur | T-32955 F-32310 | H | ganzjährig | 50 | Ja | 510-680 | - |
| A Giljanesi FR-360 Sandavagur | T-33465 F-32901 | JH | ganzjährig | 28 | Nein | 100 | 50 |
| Gistingarhusið i Bø FR-386 Bøur | T-33052 T-33488 F-33388 | GH | 15.5.-1.9. | 7 | Nein | 275-350 | - |
| Hotel Føroyar við Oyggjarvegin FR-100 Torshavn | T-17500 F-16019 | H | 2.1.-23.12. | 216 | Ja | 630-850 | - |
| Hotel Hafnia Box 107, Aarvegur 4-10 FR-110 Torshavn | T-11270 F-15250 | H | 2.1.-23.12. | 76 | Ja | 670-830 | - |
| Skansin Jekaragøta FR-100 Torshavn | T-12242 F-10657 | GH | ganzjährig | 22 | Nein | 360-490 | - |
| Torshavnar Sjomansheim Torsgøta 4 FR-100 Torshavn | T-13515 F-13286 | GH | 2.1-22.12 | 52 | Nein | 440-580 | - |
| Bladypi Dr. Jakobsensgøta 14-16 FR-100 Torshavn | T-11951 F-19451 | GH | ganzjährig | 30 | Nein | 220-340 | - |
| Undir Fjalli Vesturgøta 15 FR-100 Torshavn | T-17059 T-87059 F-17108 | GH | ca. 5.6.-15.8 | 70 | Nein | 360-450 | - |
| Leguhusið i Nesvik FR-437 Nesvik | T-22533 F-22544 | JH | 1.1.-15.6. 15.8.-31.12. | 96 | Nein | nur Gruppen | - |
| La Carreta FR-350 Vestmanna | T-24610 F-24708 | JH GH | 1.6.-31.8. ganzjährig |
20 5 | Nein | 90 250-350 | - |
| Youth Hostel Torshavn Gundadalur FR-100 Torshavn | T-18900 T-15900 F-15707 | JH | 2.6.-3.9. | 100 | Nein | 85 | 50 |
| Camp Site Torshavn Yviri við Strond FR-100 Torshavn | T-17661 T-15788 F-16831 | n | ? | ? | Nein | ? | 40 |
| Kaffistovan FR-270 Nolsoy | T-27175 T-27025 F-27176 | GH JH | ganzjährig | 4 | Nein | 200-300 80 | - |
| Hotel Eiði FR-470 Eiði | T-23456 F-23200 | H | 1.5.-30.9. (*) | 28 | Nein | 450-585 | 50 |
| Runavikar Sjomansheim FR-620 Runavik | T-47420 T-47472 F-48830 | GH | ganzjährig | 25 | Nein | 265-460 | - |
| Gjaargarður FR-476 Gjogv | T-23171 T-23175 F-23505 | JH | 1.5.-1.10 (*) | 100 | Ja | 90, 250-350 | 50 |
| Scout Center Selatrað FR-497 Seladrað | T-11075 T-48950 F-10775 | GH | 1.6.-1.9 | 15 | Nein | 250 Gruppen 60 | 50 |
| Fjalsgarður FR-690 Oyndafjørður | T-44522 F-44570 | JH | ganzjährig | 32 | Ja | 200-300 | 50 |
| Lonin FR-478 Elduvik | T-44944 | GH JH | 1.4.-1.9. | 3 11 | Nein | 350-400 125 | - |
| Toftir Stadium FR-650 Toftir | T-47545 T-48068 F-49050 | n | (*) | 26 | Nein | 200-300 | - |
| Scouthouse Kambur Kambsdalur FR-530 Fuglafjørður | T-11075 T-44860 F-10775 | n | 1.6.-1.9. | 50 | Nein | 90 | 50 |
| Scoutcottage FR-530 Fuglafjørður | T-44860 F-45180 | n | 1.6.-1.9. | 30 | Nein | 80 | - |
| Klaksvikar Sjomansheim Vikavegur 38 FR-700 Klaksvik | T-55333 F-57233 | GH | ganzjährig | 51 | Ja | 270-640 | - |
| Ferðamannaheimið Ibuð Garðavegur 31 FR-700 Klaksvik | T-57555 T-55403 F-57555 | JH GH | 1.6.-15.9. (*) | 27 7 | Nein | 90-100 195-300 | - |
| Hotel Norð FR-750 Eiði | T-51244 F-51245 | H | 1.6.-1.9. | 30 | Nein | 425-650 | - |
| Vallaraheimið Svinoy FR-765 Svinoy | T-51105 | n | 25.6.-15.8. | 8 | Nein | 100-150 | 50 |
| Hotel Øravik FR-727 Øravik | T-71302 F-72057 | H GH JH | ganzjährig | 22 19 38 | (nur das Hotel) | 500-750 300-450 100 | 50 |
| Hotel Tvøroyri FR-800 Tvøroyri | T-71171 F-72171 | H | ganzjährig | 21 | Nein | 300-650 | - |
| Hotel Bakkin FR-900 Vagur | T-73961 F-73962 | H | ganzjährig | 18 | Nein | 300-400 | - |
| Scouthouse Vagur FR-900 Vagur | T-73060 F-73476 | n | 1.5.-1.10. | 30 | Nein | 70 | - |
| Fritiðarhusið Lopra FR-926 Lopra | T-73910 F-73911 | n | ? | ? | ? | 475 | - |
| Klassifikation : | H | = Hotel |
| . | JH | = Jugendherberge |
| . | GH | = Gästehaus |
| . | n | = nicht klassifiziert |
| Bedeutung der Farben : | Westinseln (Vagar und Mykines) |
| Streymoy und Nolsoy | |
| Eysturoy | |
| Nordinseln | |
| Südinseln |
Öffnungszeiten: (*) bedeutet: Im Winter auf Nachfrage geöffnet.
Bemerkung zu den Preisen: Der niedrigeren Preise beziehen sich meist auf die Einzelzimmer, die höheren auf Doppelzimmer. Die Preise für Jugendherbergen gelten für Inhaber eines Jugenherbergsausweises. In vielen Hotels und Gästehäusern gibt es dann noch deutlich billigere Extrabetten.
Seit die alte Jugendherberge in Torshavn abgebrannt ist, wird dafür eine Sporthalle genommen, die im Sommer nicht benutzt wird, und in der Trennwände aus Spanplatten aufgestellt werden.
Außerhalb der dafür vorgesehenen Flächen darf auf den Färöern eigentlich nicht gezeltet werden. Im Zweifel kann man einfach den Bauern fragen.
Allerdings ist das Zelten auf den Färöern wegen des nassen Bodens nicht sehr angenehm: Ein Stuttgarter Pärchen, das ich in Øravik traf, und das eine stürmische und regnerische Nacht draußen verbrachte, flüchtete danach in die Jugendherberge. Für das Zelten auf den Färöern braucht man ein absolut wasserdichte Campingausrüstung samt zusätzlichen Abspannleinen, Flickzeug und einen Sturmkocher. Der Schlafsack sollte keine Daunen enthalten. Es ist sicherlich keine Sache für unerfahrene Camper.
Wandern ist die ideale Freizeitbeschäftigung auf den Färöern, sofern es nur das Wetter zuläßt. Zwar gibt es kaum ausgetrampelte Wege -einer der wenigen führt z.B. von Torshavn nach Kirkjubøur-, da die Schafe jeden nicht sehr häufig begangenen Weg kaputtmachen. Es gibt aber dafür viele Wege, die durch sog. Steinmänner gekennzeichnet sind. Dies sind meist ca. 1m hohe Kegel aus aufgeschichteten Steinen, die in früheren Zeiten zu eben diesem Zweck als Wegmarkierungen angelegt worden sind. Auch heute stehen sie noch, da jeder Wanderer angehalten ist, ab und zu ein solches Steinmännchen zu reparieren oder zu erhöhen.
Problematisch wird das Wandern, wenn der Nebel so dicht wird, daß man von einem Steinmännchen nicht mehr das nächste sieht. In diesem Fall bleibt einem nichts anderes übrig, als nach Kompaß zu wandern, wenn es das Gelände zuläßt. Leider gibt es häufig mehr oder weniger senkrecht Steilstufen aus Basalt. Wenn man im Nebel über diese keinen Abstieg mehr findet, muß man damit rechnen, im Gebirge übernachten zu können. Ebenfalls gefährlich wird es, wenn man sich in der Nähe einer Steilküste befindet. Jedenfalls sollte man irgenzjemandem erzählen, welche Route man für den Tag geplant hat.
Man kann auf den Färöern sehr gut völlig ohne Weg nach Karte wandern: Wenn ein Gelände auf der Karte begehbar (nicht zu steil) aussieht, ist es es meistens auch. Kein dichtes Unterholz verstellt einem den Weg usw..
Als Ausrüstung braucht man unbedingt:
Von Vorteil können sein:
Die Färöer sind kartographisch gut erfaßt. Es gibt Karten in drei Maßstäben: 1:200000, 1:100000 und 1:20000. Natürlich sind die 1:20000er Karten zum Wandern am besten geeignet, leider sind es auch gleich 53 Stück. Normalerweise reicht (natürlich genügend Erfahrung und Orientierungsinn vorrausgesetzt) die 1:100000er Karte völlig.
Wenn man sich noch innerhalb der Indmark befindet, sollte man über den Rand der Felder gehen. Außerdem sollte man die Gatter zur Utmark hinter sich schließen, damit die Schafe nicht ihr Winterfutter wegfressen können.
In [gors] sind viele schöne Wanderungen beschrieben. Besonders empfehlen kann ich die von Vestmanna nach Saksun, mit einem Abstecher auf den Postulakirkja und den Tindur. Aber Achtung: Obwohl das Buch im DuMont-Verlag erschienen ist, sind die dort beschriebenen Touren teilweise sehr hart (wie die in Vagar - mit Übernachtung im Gebirge).
Es gibt auch geführte Wanderungen.
Die im Meer am häufigsten vorkommenden Arten sind Dorsch, Schellfisch, Hering, Seelachs und Heilbutt. In den Binnengewässern kann man Fluß- und Seeforellen und Lachse angeln.
Im Ausland werden die Färöer durch die dänischen Botschaften vertreten:
| Deutschland | Österreich | Schweiz |
| Pfälzer Str. 14 | Führichgasse 6 | Thunstr. 95 |
| 53111 Bonn | 1015 Wien | 3006 Bern |
| 0228/729910 | 01/5127904 | 031/446995 |
Die Angaben stammen allerdings aus [gors] und sind (bis auf die Postleitzahl der Botschaft in Deutschland) schon älter. Kennt jemand neuere Angaben? (Vor allem nach dem Umzug nach Berlin)
Deutschland leistet sich einen Konsul auf den Färöern: Asa a Dul Jacobsen, Tel. 14949. (Nach [around])
Abgesehen von den üblichen Feiertagen (Sylvester, Neujahr, Ostertage, Weihnachtstage, Christi Himmelfahrt, Pfingsten) ist der Buß- und Bettag (oder Flaggentag) ein Feiertag.
Ein weiterer Feiertag ist der 29.7., an dem nach der Sommerpause das Parlament eröffnet wird. Dieser Tag wird in Torshavn als großes Volksfest, dem "Olavsøkan" (St. Olafsfest), gefeiert (s.u.). An diesem Tag finden auch zahlreiche sportliche Wettkämpfe statt.
Abgesehen davon gibt es noch lokale Festivals auf den einzelnen Inseln. Die wichtigsten sind folgende:
Die Feierlichkeiten zum Olavsøkan, dem Nationalfeiertag, beginnen schon am 28.7. mit einer Parade der teilnehmenden Sportler. Dann werden die sportlichen Wettkämpfe (Rudern, Fußball, Handball, Volleyball, Schwimmen, Tischtennis usw.) eröffnet. Am Abend gibt es Tanzveranstaltungen von traditionellen Kettentänzen bis zu modernen Diskotheken. Um Mitternacht gibt es eine Fackelprozession.
Am Morgen des 29.7. gibt es eine Prozession der Parlamentsmitglieder von der Kirche zum Parlament, wo dann eine Eröffnungsrede gehalten wird. Danach gibt es eine Reiterparade, Pferderennen. Ab dem Mittag werden dann die Ruderwettkämpfe im Hafen abgehalten, für die man horrendes Eintrittsgeld zahlen muß. Das Signalhorn der einlaufenden Suðuroy-Fähre "Smyril" beendet diese sportliche Hauptveranstaltung des Olavsøkan.
Danach folgen noch die Finale diverser anderer Sportarten. Abgesehen von den sportlichen Veranstaltungen gibt es auch viele kulturelle und religiöse Veranstaltungen. Der Olavsøkan bietet eine der wenigen Gelegenheiten, z.B. ein Bier zu erwerben, ohne vorher irgendwelche Anträge stellen zu müssen.
Die Rufnummer für Erste Hilfe und die allgemeine Alarmzentrale ist 000. Unfallstationen gibt es in den Krankenhäusern in Torshavn, Klaksvik und Tvøroyri. Erste Hilfe leisten auch die Ärzte rund herum auf den Färöern. Für Notfälle stellen die Küstenwache und Atlantic Airways auch Hubschrauber zur Verfügung.
Apotheken gibt es vier Stück auf den Färöern: In Torshavn, Klaksvik, Runavik und Tvøroyri. Einige Medikamente und Erste-Hilfe-Ausstattungen können auch in den örtlichen Läden gekauft werden.
| Homepage Färöer(Titelseite) | by Michael Becker, 4/1998. Letzte Änderung: 12/2002. |