Chili-Sorten mit C

California Chile

S. Anaheim.

Caribe

S. Santa Fe Grande.

Cascabel

getrockneter Cascabel

Art: C. annuum var. annuum

Aussehen: Der Cascabel ist rundlich mit einem Durchmesser von 2,5-4cm. Die Farbe in reifen Zustand ist rötlich braun, getrocknet braun mit einer durchscheinenden, glänzenden Haut.

Geschmack: Schärfegrad 4-5 mit einem leicht bitteren Geschmack.

Bemerkungen: Der Name bedeutet "Rassel", denn die Samen liegen im getrockneten Cascabel lose und rasseln, wenn man die Frucht schüttelt. Oft werden auch Guajillos fälschlicherweise als Cascabel bezeichnet, denn auch sie rasseln. Guajillos sind aber niemals rund.

Der Cascabel wird fast ausschließlich getrocknet benutzt. Gemahlen eignen sie sich als Paprikapulver für Soßen und als Gewürz. Man sieht im öfter im Mittelmeergebiet zum Verkauf angeboten.

Cayenne

Art: C. annuum var. annuum

Aussehen: 10-15cm lang und ca. 1,5cm breit. Von der Form her lang und spitz zulaufend. Dunkelrot. Es gibt aber viele Sorten mit abweichenden Größen, und auch orange-farbene (z.B. den Golden Cayenne).

Geschmack: Schärfegrad 7-9. Vom Geschmack her relativ geradlinig scharf.

Bemerkungen: Cayenne ist vermutlich die verbreitetste Chili-Sorte der Welt. Zwar wird sie in Mittel- und Südamerika nicht mehr in großem Umfang angebaut, dafür aber in fast allen Ländern Afrikas und Asiens. Dorthin haben sie die Portugiesen gebracht.

Cayennes eignen sich gut zum Trocknen. Gemahlen werden sie als Cayenne-Pfeffer angeboten. Man kann Cayenne als all-round-Gewürz nehmen, für Soßen, Suppen, Pizzas, asiatische Pfannengerichte usw..

Die Pflanzen sind relativ robust und lassen sich auch in hiesigem (deutschen) Klima gut ziehen. In vielen Gartenläden ist Cayenne die einzige scharfe Chili-Sorte, deren Samen angeboten werden. Als Pflanzabstand hat sich auf meinem Balkon 35-40cm als vernünftig herausgestellt.

Das Bild zeigt eine getrocknete Cayenne-Schote aus eigener Ernte vom völlig verregneten Sommer 1998.

getrocknete Cayenne

Cherry

Art: C. annuum var. annuum

Aussehen: Von Farbe und Form ungefähr kirschförmig (rundlich glatt und rot), allerdings etwas kürzer als breit, und deutlich größer: 2-2,5cm lang und 3-4cm Durchmesser. Der Stiel ist im Gegensatz zu Kirschen natürlich mit einem breiten Kelchstück an der Frucht befestigt.

Geschmack: Schärfegrad 0-4.

Bemerkungen: Hierbei handelt es sich um eine sehr alte Züchtung. Sie eignet sich besonders für Marmeladen, zum Dekorieren.

Die Früchte lassen sich wegen ihrer Dickfleischigkeit nur schlecht trocknen.

Chilaca (Pasilla)

Art: C. annuum var. annuum

Aussehen: Die Früchte sind 15cm oder länger (bis 30cm) und 3-4cm breit. Von der Form her länglich und leicht unregelmäßig (nicht glatt und rund). Die Farbe der reifen Früchte ist schwarz-grün bis dunkelbraun. In getrocknetem Zustand (als Pasilla) ist die Haut runzlig und schwärzlich dunkelbraun.

Geschmack: Schärfegrad 3-5. Der Pasilla hat ein reichhaltiges, liebliches Aroma.

Bemerkungen: Der Chilaca wird nur selten frisch verweden. Meist bekommt man ihn getrocknet als Pasilla. Wegen seiner schmalen Form kann man ihn nicht wie den vom Geschmack her vergleichbaren Poblano füllen. Aber in Streifen geschnitten eignet er sich für Suppen etc..

"Pasilla" bedeutet "Rosine", eine Anspielung auf die Farbe der getrockneten Frucht. In West-Mexiko und Süd-Kalifornien werden Pasillas auch fälschlicherweise Anchos genannt. Wegen der Farbe werden Chilacas und Pasillas auch "Chile Negro" genannt.

Der Pasilla ist vermutlich der Vorfahr des Anaheims.

Pasilla

Chile Negro

S. Chilaca.

Chilpequin

S. Pequin.

Chiltepin

S. Tepin.

Chipotle

Chipotle ist eine Sammelbezeichnung für geräucherte Chilis. In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei um Jalapeños.

by Michael Becker, 8/1999. Letzte Änderung: 5/2000.